IPL Haarentfernung

Im Gegensatz zum Laser werden sehr energiereiche Xenon-Blitze durch das Handstück auf die rasierten Hautstellen abgegeben. Dabei wirkt das Melanin des Haares wie Kupfer in einem eletronischen Leiter und transportiert die Lichtenergie zur Wurzel des Haares.
Hier entsteht für eine kurze Zeit eine Temperatur von ca. 72° C. Diese Temperatur wird benötigt, um das Haarfollikel zu veröden. Das Haar stirbt ab und fällt nach 10 bis 20 Tagen aus. Es wächst auch kein Haar mehr nach. Die empfindliche Hautstruktur wird durch die richtige Auswahl des Wellenlängenbereichs geschont.
 

Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Je nach Hauttyp, Haarfarbe, Körperregion und Haardichte lassen sich die Haare in 6-10 Sitzungen entfernen. In einigen Fällen, z.B. bei starken Bartwuchs oder feinen Haaren, sind möglicherweise mehr Behandlungen anzusetzen.

Was sollte ich vor und nach der Behandlung beachten?

Vor und während der Behandlung sollten Solarienbesuche und längere Sonnenbäder vermieden werden. Je heller die Haut, umso wirkungsvoller ist die Behandlung. Nach der Behandlung sollten Sie 2-3 Tage auf extremen Sport und Saunabesuche verzichten. Bei der Behandlung kann es in einigen Fällen zu einer Hautirretation kommen, die aber innerhalb kürzester Zeit wieder abklingt. Auch kann es in seltenen Fällen zu einer vorübergehenden Teintveränderung kommen.


Während der Behandlung nicht wachsen oder eplilieren. Vor der Behandlung keine Medikamente (z.B. Beruhigungsmittel, Arnika, Baldian, u.s.w.) einnehmen, die die Haut lichtempfindlich machen.


Jeder Mensch ist unterschiedlich empfindlich. Je nach Hautfarbe und Körperregion spürt man ein leichtes, kurzes Pieksen oder ein lokales Wärmegefühl.

 

Je dunkler die Haare sind, desto erfolgreicher lassen sich diese entfernen. Das Melanin im Haar ist entscheidend für die Aufnahme und Umwandlung des Lichtes in Wärme.

 

Rote Haare lassen sich oft nur temporär entfernen, graue und weiße Haare können aufgrund fehlender Farbpigmente nur sehr schwer erfolgreich behandelt werden.